Archive for the ‘Offene Immobilienfonds’ Category

Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag

Montag, November 15th, 2010

Bundestagsdrucksache 17/3601 Hier die lesenswerte Anfrage der Günenfraktion im Bundestag zu der Fusion der offenen Immobilienfonds der Commerzbank (Bundestagsdrucksache 17/3601).

Die Branche in der Zitterstarre

Montag, August 23rd, 2010

Alles schaut auf den Oktober. Dann müssen die ersten Fonds Farbe bekennen. Können sie wieder öffnen oder nicht? Der Bundesfinanzminister verhält sich zur Zeit verdächtig ruhig. Will er der Branche vielleicht diesmal kein billiges Alibi liefern?

Hier ein paar Schmankerln aus der freien Presse: Degi-Fonds mussten deutlich abgewertet werden

Stiftung Warentest sieht Fonds wackeln

Dienstag, August 17th, 2010

Die offenen Immobilienfonds Degi Europa, Kanam US-Grundinvest und Morgan Stanley P2 Value müssen ab Oktober wieder öffnen, d.h. Anteile zurück nehmen. Wird ihnen das gelingen ohne in großem Umfang Immobilien verkaufen zu müssen?

Drei Wackelkandidaten

Offene Fonds-Reform noch immer im Streit

Mittwoch, August 4th, 2010

Die Süddeutsche berichtet: Notausstieg für Anleger?

Massenflucht aus offenen Fonds

Montag, Juli 12th, 2010

Die Branchenzahlen sind eindeutig: Anleger sind in den letzten Wochen aus den offenen Fonds geflohen: Bunte Überraschung bei Immofonds

Offene Immobilienfonds: Anlegerschutzgesetz entschärft – Wem nutzt das?

Dienstag, Juni 22nd, 2010

Offene Immobilienfonds: Anlegerschutzgesetz entschärft – Wem nutzt das?Frankfurt/Berlin. Der Entwurf des Bundesfinanzministeriums für ein Anlegerschutzgesetz wurde im Hinblick auf die offenen Immobilienfonds erheblich entschärft. Die Banken haben sich mit ihren Wünschen durchsetzt: Die Fonds sollen nicht mehr pauschal abgewertet werden. Und auch die Kündigungsfrist von zwei Jahren soll aufgeweicht werden. Der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz begrüßt das Bemühen um einen besseren Schutz von Anlegern insbesondere auch bei den offenen Immobilienfonds.  Der gut gemeinte Entwurf des Bundesfinanzministers dürfte den Anlegern jedoch kaum helfen, ihre Rechte durchzusetzen.  Insbesondere wurden die strukturellen Probleme bei den offenen Immobilienfonds nicht angegangen: Seit Jahren werden die Immobilienwerte stetig „hoch geschrieben“. Abweichend zum schwankenden Immobilienmarkt entwickeln sich die Immobilien der offenen Fonds immer nur in eine Richtung: nach oben. Hier sollte der Gesetzentwurf ursprünglich mit einem pauschalen Wertabschlag von 10 Prozent eingreifen. Dies mag für einzelne Fonds gerechtfertig sein, wie die sprunghaften Abwertungen der letzten Zeit zeigen: Aberdeen wertet den Degi Global Business 21,6 Prozent ab;  und Morgan Stanleys Immobilienfonds P2 Value verliert 10,8 Prozent. Andererseits werden die Anbieter ebenso wie die Zeichner seriöser Fonds bestraft. Was die Branche braucht, sind zuverlässige Kriterien, nach denen die Immobilien bewertet werden. 

Kerstin Kondert, Vorstand Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz: „Der Anleger muss mit in schwächeren Fonds mit weiteren eruptiven Ausschlägen rechnen. Der Immobilienmarkt ist im Zuge der Wirtschaftskrise weltweit problematisch geworden. Anschlussvermietungen sind überwiegend schwieriger geworden, in aller Regel sind erhebliche Re-Investitionen erforderlich, die zunächst die Liquidität der Fonds belasten.“ Auch auf Vorgänge wie die „Zwangsfusion“ von hausInvest Europa mit seinem kleineren „Schwesterfonds“ hausInvest Global hat der Entwurf keine Antwort. Wenn eine Bank in einem Fonds mehrere Rollen spielt, bringt das Konflikte mit sich, die nicht zu lösen sind.  Der Hintergrund:   hausInvest Europa  und hausInvest Global sind offene Immobilienfonds der Commerz Real. Während  der hausInvest Europa als solide gilt, hat der  hausInvest Global mit gravierenden Schwierigkeiten zu kämpfen. Über die Hälfte seines Immobilienbestandes liegt in Ländern, die von der Finanzkrise besonders betroffen sind, und überdies laufen eine Vielzahl von Mietverträgen in diesem und im nächsten Jahr aus. Auch Liquiditätsdecke und Performance waren deutlich schwächer als in der „großen Schwester“ hausInvest Europa. Was plant nun die Commerzbank? Beide Fonds sollen per 1.10.2010 einfach zu einem verschmolzen werden. Gegen diese diktatorische Maßnahme der Commerzbank wehren sich bereits zahlreiche Anleger unter Führung des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz e.V. Denn die Commerzbank ist nicht nur (mittelbare) Konzernmutter der Commerz Real Investmentgesellschaft mbH, die die beiden Fonds verwaltet; sie ist daneben auch Depotbank der beiden Fonds. D.h. sie verwahrt das Vermögen beider Fonds und soll es so vor Veruntreuung und Insolvenz der Fondsemittenten schützen. Der AAA sieht hier erhebliche Interessenkonflikte und fordert die Einhaltung dieser Treuepflicht energisch ein.  Thomas Lippert, Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.: „Wenn die Depotbank des hausInvest Europa tatsächlich unabhängig wäre, hätte sie dieser Fusion vermutlich nicht zugestimmt“ Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp, Vertragsanwalt des Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz: “Wir gehen für die Mitglieder des AAA nicht nur gegen die Zwangsfusion der Coba-Fonds vor. Auch die anderen offenen Fonds, die derzeit geschlossen sind, beobachten wir sehr genau. Gespannt sind wir insbesondere bei DEGI, ob die Fonds im Herbst wieder öffnen. Insgesamt wird der Herbst 2010 eine erkenntnisreiche Zeit.“ Weitere Infos zu beiden Fonds und zur prekären Lage der Offenen Immobilienfonds unter www.aktionsbund.de.  Ansprechpartner: Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.Thomas Lippert (Vorstandsvorsitzender Tel. 030-31519340 sowie 0178-5538572 e-mail: lippert@aktionsbund.de URL: www.aktionsbund.de Schirp Schmidt-Morsbach Neusel RechtsanwälteDr. Wolfgang SchirpTel. 030-3276170 sowie 0179-5320213 (Dr. Schirp) e-mail: schirp@ssma.de URL: www.ssma.de

„Ja, aber vielleicht nicht für immer“,

Mittwoch, Mai 19th, 2010

so einen Blödsinn bekommt man zu hören, wenn man Börse-Online fragt, ob man seine offenen Immobilienfonds verkaufen soll. Mehr hier: Soll ich meinen offenen Immobilienfonds verkaufen?

Die Ereignisse überschlagen sich

Mittwoch, Mai 12th, 2010

Ein Machtwort des Finanzministers und die ganze Branche der offenen Fonds steht Kopf. Anleger versuchen raus zu kommen. Fonds schließen und geben keine Anteile mehr aus. Erleben wir das Ende einer Asset-Klasse? Und wenn, war es dann Mord oder vielleicht nur Tötung auf Verlangen. Denn die Branche will doch nicht ernstlich behaupten, sie hätte diesen Oktober in aller Frische überlebt. Im Oktober 2010 müssen die Fonds wieder öffnen, die im Oktober 2008 geschlossen wurden. Es dürften dann erdrutschartige Abwertung erforderlich werden. Das hätte die anderen -noch- offenen Fonds genauso heftig getroffen, wie der Schäuble-Vorstoß. Und das wurde jetzt ein Stückchen vorweg genommen. Und: Man kann die Maläse auf jemand anders schieben. 

In der Presse dominiert aber die PR der Emittenten:

Ministerium zwingt Fonds in die Knie 

Immobilienfonds legen Geschäfte auf Eis

BMF lässt Offene Fonds sterben

Kanam und SEB schließen offene Immobilienfonds

Verstärkt der Fiskus die Krise?

KanAm stoppt Rücknahme

Auch SEB Immoinvest ist wieder dicht

Weiteter Fonds geschlossen

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Kanam Grund gibt bekannt, dass Anteile am KanAm grundinvest Fonds nicht mehr zurück genommen werden. Liegt das an Schäubles Initiative oder bestätigt das den Finanzminister? Hier mehr in Börse online.

“Zwangsfusion“ der offenen Immobilienfonds der Commerzbank:

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Deutschlands größter Verein geschädigter Immobilienfonds-Anleger stellt kritische Fragen

Berlin. Mitte April haben die Anleger Post erhalten: Die  beiden offenen Fonds der Commerzbank werden miteinander verschmolzen. Der seit 1972 operierende, ca. 10,7 Mrd. EURO schwere hausInvest Europa soll den seit 2003 operierenden, ca. 1,6 Mrd. EURO schweren hausInvest Global übernehmen. Zum 30.09.2010 soll die Zwangsfusion wirksam werden, ein neuer Gigant entsteht. Aber erhalten die Anleger wirklich „das Beste aus zwei Welten“, wie Commerz Real-Vertriebsvorstand Erich Seeger sich zitieren lässt? Der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V., Deutschlands größter Verein geschädigter Immobilienfonds-Anleger, stellt kritische Fragen. Der Grundverdacht: Muss der vergleichsweise solide hausInvest Europa Schwierigkeiten seines kleinen „Schwesterfonds“ hausInvest Global auffangen? Und werden die Anteile der Anleger des hausInvest Europa dadurch mittelbar entwertet?     Thomas Lippert, Vorstand Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.: „.“Die Fondsimmobilien des hausInvest Global liegen zu 56 % in Singapur, Kanada und Japan. In diesen Ländern, die stark von der Finanzkrise betroffen sind, laufen hohe Prozentsätze der Mietverträge in diesem und dem kommenden Jahr aus. Wie sieht es mit der Anschlussvermietung aus? Stehen Nachmieter zur Verfügung? Oder sollen die Anleger des soliden hausInvest Europa Vermietungsprobleme ihres Schwesterfonds übernehmen?“  Kerstin Kondert, Vorstand Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.: „Die Gebührenbelastung der Fonds ist zu hoch. Nachdem der hausInvest Global schon in der Vergangenheit wegen hoher Gebührenbelastungen kritisiert wurde, werden die Probleme nunmehr auf den hausInvest Europa übertragen. Bereits ab dem 01.04.2010 sollen Gebühren auch dann anfallen, wenn die zugrundeliegenden Geschäfte nicht abgewickelt werden. Und ab dem 01.10.2010 zahlen auch die Anleger des hausInvest Europa um 50 % höhere Kosten als bisher, jedenfalls wenn der Fonds Immobilien außerhalb Europas erwirbt. Wir halten diese Kostensteigerungen nicht für berechtigt .“ Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp, Vertragsanwalt des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz e.V.: „Wir prüfen für unsere Mandanten im hausInvest Europa, ob gegen die Verschmelzung vorgegangen werden soll. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Rolle der Commerzbank: Sie ist nicht nur Konzernmutter der Commerz Real, die die beiden Fonds verwaltet; sie nimmt daneben auch die Rolle der Depotbank wahr. Als Depotbank muss sie aber die Fonds kontrollieren und ausschließlich die Interessen der Anleger wahrnehmen. Wir werden sehr sorgfältig darauf achten, dass dies geschieht, und zwar gerade auch im hausInvest Europa – anderenfalls müssten wir rechtliche Abhilfe schaffen.“ 

Eines jedenfalls ist für die AAA-Experten sicher: Die Anleger sollten sich nicht in eine Schließungs- und Abwertungsspirale hinein ziehen lassen. Lippert: „Die Märkte sind nervös. Daher ist es doppelt wichtig, dass die Anleger des hausInvest Europa nicht noch fremde Probleme mit bewältigen müssen“.  

Kontakt Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.Vorstand Thomas Lippert

Dorotheenstr 310117  BerlinTel 030- 315 193 40Fax 030-315 193 420Lippert@Aktionsbund.dewww.aktionsbund.de Rechtsanwalt Dr. Wolfgang SchirpVertragsanwalt des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz e.V.Dorotheenstr 310117  BerlinTel 030-3276170Fax 030-32761717schirp@ssma.de