Archive for Februar, 2010

Offene Immobilienfonds sind eine Fehlkonstruktion,

Donnerstag, Februar 25th, 2010

so die Wirtschaftswoche. Die Differenz zwischen Börsenwert und Rücknahmepreis lockt allerdings zur Spekulation. Mal sehen, wie lange noch. Hier der Link: Gewinnen mit der Fehlkonstruktion-offene Immobilienfonds.

Offene Fonds in der Kritik

Mittwoch, Februar 24th, 2010

Das Bewertungssystem der offenen Immobilienfonds ist anfällig für Fehler und Betrug“, so die FTD. Eine Reform sei überfällig und würde  auch den Fonds nützen. Eben. Man kann nicht immer alle Anleger für dumm verkaufen, sondern muss zuwischendurch auch mal die Wahrheit sagen. Erst dann laufen die Geschäfte wieder, meine Herren.  Die FTD: Ende der Geheimniskrämerei 

Performance schlecht

Montag, Februar 22nd, 2010

ohne oder sogar mit  hoch geschriebenem Immobilienwert, ist hier die Frage: 

Offene Immobilienfonds büßen weiter Rendite ein

Offene Fonds von DEGI, TMW, KanAm, AXA, Morgan Stanley:

Donnerstag, Februar 18th, 2010

Presseerklärung Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz

Beunruhigend viele offene Immobilienfonds sind aktuell geschlossen, verweigern also derzeit die Anteilsrücknahme. Fragt man ihre Manager nach den Gründen, so hört man folgendes: Es liege eine „Sondersituation“ vor (so Hartmut Leser, Aberdeen Asset Management), oder man werde in „Sippenhaft“ für die Fehler anderer Anbieter genommen (so Klaus Trescher, TMW Pramerica Property Investment). Daran mag manches richtig sein – aber ist es auch die ganze Antwort?  Fakt ist, dass die Fonds, die nunmehr – oder auch weiterhin – geschlossen sind, bereits in der Vergangenheit heftiger Kritik ausgesetzt waren. Und die Experten des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz e.V. legen den Finger in die Wunde:  Thomas Lippert, Vorstand Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.: „Beim TMW Immobilien Weltfonds haben wir die hohe Fremdkapitalquote schon immer kritisch gesehen. Fremdkapitalquoten von 48 % (Rechenschaftsbericht 30.09.2008) oder immerhin noch 39,7 % (Rechenschaftsbericht 30.09.2009) sind ungewöhnlich hoch und lassen wenig Luft zum Atmen. Da ist die gesetzliche Obergrenze von 50 % schnell erreicht.“  Kerstin Kondert, Vorstand Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.: „Bei den Fonds von KanAm fällt uns die sehr aggressive Herangehensweise des Managements auf. Schon im Jahre 2005 waren die hohen Einwertungsgewinne Thema in der Fachpresse. Und auch diese Fonds werden hinsichtlich der Fremdkapitalquote sehr aggressiv gefahren, so dass in der Krise wenig Spielraum bleibt.“  Dr. Wolfgang Schirp, Vertragsanwalt des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz e.V.: „Sehr gespannt sind wir, was mit den beiden Riesenfonds der DEGI weiter passiert, dem DEGI International und dem DEGI Europa. Wir stellen dem Management die Frage, ob die Hochschreibung der Werte in der Vergangenheit immer realistisch war. Zum Beispiel hat der DEGI International im Jahre 2008 positive Wertänderungen von insgesamt 76,8 Mio. EURO ausgewiesen und damit seine Performance um 3,2 Prozentpunkte besser aussehen lassen – und das in einer Zeit insgesamt rückläufiger Immobilienmärkte? Hier lauern unangenehme Überraschungen für die Anleger – das Thema ist noch nicht ausgestanden.“.  Tibet Neusel, Vertragsanwalt und Vorstand des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz e.V.: „Bisher wird nur über Konsequenzen gegenüber dem Vertrieb geredet, wenn es bei den Fonds knallt. Das greift aber zu kurz. Wir sehen auch die Depotbank und die Kapitalanlagegesellschaft selbst in der Pflicht und erwarten Lösungsansätze.“  Insgesamt rechnen die Experten des Aktionsbundes noch nicht mit einem Abrutschen des Gesamtmarktes. Dr. Schirp: „Man muss die Branche differenziert betrachten. Nicht alle Fonds sind schlecht. Es bringt auch nichts, wenn die Aufsicht in der jetzigen Phase überreagiert. Aber: Wir werden uns jeden Fonds genau anschauen.“  

Offene Fonds in der Krise

Montag, Februar 15th, 2010

Das Geld, das mit Mietimmobilien verdient wird, kommt vom Mieter. Das ist eine banale Wahrheit, die aber verschüttet wurde unter den stetigen Neubewertungen der Immobilien. Mehr hier:

Die Krise schlägt auf offene Immobilienfonds durch – Die Welt

Offene Immobilienfonds taumeln

Donnerstag, Februar 11th, 2010

Mieten sinken, Objekte wurden zu teuer gekauft, Anleger flüchten – das Panorama ist beunruhigend. Die Branche erwartet weitere Abwertungen. Das zeigen schon die Börsenkurse der geschlossenen offenen Fonds: Abschläge im zweistelligen Bereich gegenüber den offiziellen Kursen (zu denen man aber nicht verkaufen kann, solange der Fonds geschlossen ist).  Mehr dazu hier in der Welt: Vermietungskrise beunruhigt die Anleger und bei Börse online: Flächenbrand bei Immobilienfonds.

Nur ein Einzelfall

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Über diesen Beitrag wollen wir im Oktober noch einmal sprechen: Aberdeen – Hohe Wertberichtigung bei Degi-Fonds ist Einzelfall.

Das Drama geht weiter

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Der zweite Dominostein fällt und die Experten befürchten, dass die Kette damit noch nicht abgerissen ist. Der TMW Pramerica-Fonds nimmt keine Anteile mehr  zurück. Als Grund gilt die Rekordabwertung des Profi-Fonds des Konkurrenten Degi Global. 

Der Fonds soll zunächst für drei Monate geschlossen bleiben. Was dann ist, ist unklar. Wenn sich das Klima für offene Immobilienfonds nicht insgesamt deutlich verbessert, wird es in drei Monaten auch nicht möglich sein, die Anleger auszuzahlen.  

Mehr dazu hier: 

Handelsblatt: Neue Hiobsbotschaft für Anleger 

Cash online: THW Fonds

Presseerklärung zur Abwertung des Degi Global Business

Dienstag, Februar 9th, 2010

Presseerklärung des Aktionsbundes Aktiver Anlegerschutz

Flucht aus Immobilienfonds

Dienstag, Februar 9th, 2010

 

titelt die FDT heute.  Hintergrund ist die anhaltende Misere der offenen Fonds.  Denn der Normalfall ist heute, dass der offene Fonds geschlossen ist. Die Anteile können jetzt nur noch an der Börse verkauft werden und dort wird ein ordentlicher Abschlag gemacht, gegenüber dem „Wert“ der Anteile, die die Fondsgesellschaft zuletzt fest gestellt hat. Und während die Kurse an der Börse abstürzen, steigen die Umsätze – kein guten gutes  Zeichen. 

Im Oktober 2010, wenn die meisten der geschlossenen offenen Fonds wieder geöffnet werden müssen, wissen wir mehr. Kommt es zum Zusammenbruch einer ganzen Assetklasse? Eher nicht, aber es wird sich zeigen, ob die Bewertungen der Fonds, die alle von einer kleinen Gruppe von Sachverständigen vorgenommen und Jahr für Jahr weiter hoch geschrieben wurden, dem Markt standhalten. Darauf allerdings wettet zur Zeit niemand. Mit Verlusten muss gerechnet werden.